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1. Heilsitzung
In diesem Jahr hatte ich erstmals von Swami Ji
gehört und das große Glück, ihm begegnen zu dürfen.
Ich bin völlig frei und ohne jegliche Erwartung zu
einem Darshan gegangen. Ich wurde überrollt von der
unglaublich schönen, positiven und sehr berührenden
Energie, die diesen Raum erfüllte. Mich überkam ein
heftiges und so angenehm befreiendes Weinen. Es hat
mich irgendwie geweint. So befreiend und schön.
Solche Gefühle kannte ich bis dahin in der Form
nicht. Ich merkte, in mir hatte sich eine Tür
geöffnet, hinter deren Räume ich nun gerne weiter
schauen wollte. Ich besuchte einen 2. Darshan und
beschloss, Swami Ji für mehrere Einzelheilsitzungen
aufzusuchen. Bei der 1. Heilsitzung brach so viel
aus mir heraus. Es war, als würde jahrzehnte alter
Schmutz und Schutt aus einem alten Haus grob
aufgebrochen und nach draussen befördert. Zeitweise
war ich kaum noch fähig, mich zu bewegen oder zu
sprechen. Ein ziemliche Anstrengung, aber ich spürte,
das muss ich jetzt aushalten, um später den Weg
sehen zu können, den ich neu gehen möchte. Einfach
unglaublich. Mit dieser Reaktion hatte ich so nicht
gerechnet, aber im Nachinein denke ich, sie passt zu
mir, das bin oder war ich.
2. Heilsitzung
Gleich am nächsten Tag kam ich zu meiner nächsten
Heilsitzung. Ich nahm sie wesentlich entspannter
wahr und zeigte nur noch abgeschwächte Symptome. Ich
war nun schon "grob vorgereinigt". Nun konnte Swami
Ji sich an die Feinarbeit machen und schauen, in
welchen der vielen Ecken sich noch Schmutz befindet,
der nun Stück für Stück gefunden und abgetragen
werden muss. Ich empfinde auch zunehmend das
Bedürfnis nach mehr Ruhe, die mir schon immer
wichtig war, aber ich merke, der Wunsch wird immer
stärker und ich brauche das auch immer mehr. Wenn
man sich öffnet, wird man natürlich auch noch
sensibler gegenüber allem Negativen, also auch
gegenüber unserer riesigen Reizüberflutung.
3. Heilsitzung
Nach jeder Sitzung sind mir auch wieder neue Aspekte
und andere Sichtweisen meines Problems zu
Bewusstsein gekommen, die dann jeweils wieder in
Arbeit mit den Chakren einfließen konnten. So
empfindet man auch jedesmal mehr, welche
wundervollen Veränderungen im Herzen, und in
bestimmten Teilen des Körpers vor sich gehen. Heute
floss ein Farbenmeer durch mich hindurch, erst ein
schönes sattes Rot und dann verwandelte es sich
langanhaltend in ein leuchtendes Orange. Ich fühlte
sehr intensiv und war mir sehr bewusst, wie tief
meine Liebe zu meinem Freund ist, und so klar wie
heute war mir auch noch nie bewusst, wie sehr er
mich liebt. Ich fühlte ein unendliches Vertrauen.
Wunderschön! Es wird ein langer, manchmal sicher
auch unbequemer Weg werden. Aber mit Swami Ji's und
Sabines Begleitung werde ich eines Tages das Licht
sehen und das "Haus" wird von allem alten Schmutz
befreit sein. Neuer Dreck wird gleich beseitigt.
Von Mal zu Mal fühle ich mich auf eine Art immer
leichter, wärmer, befreiter und angefüllt mit Liebe,
unbeschreiblich. Das zu bewahren ist sicherlich ein
wichtiger Teil dieses Weges. Und es gilt, immer
wieder aufmerksam in sich hineinzuhorchen, damit
sich alter Schmutz und Blockaden nicht wieder
aufbauen. Es ist ein ständiger Fluss und viel -
schöne - Arbeit.
Manchmal muss man vielleicht auch durch ein kleines
Leidenstal gehen, um anschließend seinen Weg
weitergehen zu können und eines Tages Licht am Ende
dieses Weges
sehen zu können.
Danke nochmal Swami Ji für all die wundervollen
Energien und Erfahrungen, die zu mir gespendet hast.
von
Christine Kraus
Wiesbaden |