Als Heimatloser irre ich durch die Welt,

und weiß nicht wie ich Dich nennen soll.
Ich rufe Dich mit fremder Musik,

meine eigene Sprache ist verloren gegangen.
Meine Kultur längst vergessen,

 so suche ich in den alten Klängen der Vina

die Wurzeln Deines Liebesliedes.
Tanz und Ekstase, Gottestrunkenheit,

 sind hier in diesem Lande nur noch Legende.
Verstaubter Glauben oder esoterischer Taumel,

 wo ist Dein berauschender Wein noch zu finden?
Wo sind diejenigen, die mit vollem Becher Dir zu prosten?
Als Einsamer unter Einsamen klingt mein Lied in die kalte Nacht.