Freunde fürs Leben

Jeder von uns kennt das, wenn man traurig ist. Man fühlt sich einsam und mit seinen Problemen alleine gelassen. Je größer das Problem, umso mehr zieht man sich in sein Schneckenhaus zurück. Wir haben plötzlich das Gefühl, keinen zum reden zu haben, keiner interessiert sich für uns. So entstehen bei vielen Menschen Depressionen.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass man aus diesem "sich zurück ziehen" nur wieder heraus kommen kann, wenn man den Menschen in seinem Umfeld vertraut, ihnen die Sorgen anvertraut und mit ihnen offen und ehrlich darüber spricht, auch wenn es manchmal für einen selbst unangenehm ist. Aber Freunde verstehen auch die Fehler, die man gemacht hat, sie verurteilen uns deshalb nicht. Es ist wichtig sein Herz zu öffnen. Wichtig für uns selbst, um frei zu werden, und wichtig für die anderen, damit sie uns verstehen können.

Dann erkennt man auch seine Freunde. Sie sind auf einmal da, man ist nicht mehr allein. Plötzlich gibt es um uns herum ganz viele Menschen, die mit uns reden, uns zuhören und uns in den Arm nehmen und halten.

Das ist eine der wertvollsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe, und ich danke Gott dafür, dass er mir zur rechten Zeit meine Freunde geschickt hat.

Danke meine Freunde !