Im weichen Ufergras
am Yamuna
Unermüdlich tönen die Wasserpumpen im Takt
Lasse mir den Wind
um die Nase wehen
und genieße die Einsamkeit

Der Wind der Liebe
streift mein Haar
Sanfte Wellen kräuseln das Wasser
Mein Atem leicht und tief

Allein mit mir selbst
erblühen Verse
Höre die leisen Töne
Rieche den Duft der großen Freiheit

Hier am Yamuna
Staub und Dreck vergessen
In Liebe mit allem verbunden
Zur Ruhe gekommen
der bewertende Verstand

Im weiten blauen Himmel
hat die Liebe keine Gestalt mehr
Alle Mantras schweigen
vor der alldurchdringenden Leere

Oh Liebe
mach mich frei!
Mein Herz sprenge alle Fesseln!
Der Fluss des Lebens
soll mich tragen!

Meine nackten Füße
küssen den weichen Yamuna Sand
Wohin sie mich tragen?
Ich weiß es nicht.
Nur dem Klang Deiner Flöte folge ich.